ANMELDUNG WORKING EQUITATION TURNIER

 

 

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Working Equitation

Die Arbeit der European Cowboys

 

Ein Working Equitation Wettbewerb besteht aus 4 Einzeldisziplinen: Dressur, Stil Trail, Speed Trail und Rinderarbeit. Es wird in 4 Klassen geritten: Einsteiger, Anfänger, Fortgeschrittene und Master. Je nach Klasse steigt die Anforderung an Reiter und Pferd und schreibt unterschiedliche Zäumungen vor. Beidhändige Zügelführung ist von der Einsteiger- bis zur Fortgeschrittenenklasse gestattet, während in der Masterklasse, die internationales Niveau hat, das Pferd einhändig auf blanker Kandare vorgestellt wird.

 

Klassische Dressur als Grundlage

 

Hauptaugenmerk liegt auf der Reinheit der Gänge. Bei den Einsteigern werden Dressuraufgaben verlangt, die dem Niveau einer E-Dressur entsprechen, was im Wesentlichen die 3 Grundgangarten und Rückwärtsrichten beinhaltet. Bei den Anfängern werden diese Lektionen durch einfache Galoppwechsel, Kurzkehrt und Vorhandwendungen ergänzt. Bei den Fortgeschrittenen steigen die Anforderungen sprunghaft an: die Prüfung wird ausschließlich im Schritt oder Galopp geritten. Lediglich die beidhändige Zügelführung macht den Unterschied zur Master Klasse aus. Es reihen sich Schrittpirouetten, Traversalen, fliegende Galoppwechsel, Speedcontrols, Stopps aus dem Galopp, Rückwärtsrichten und daraus erneutes Angaloppieren und Galopppirouetten aneinander.

 

Trail und Speed Trail

 

Ähnlich einem Western Trail, müssen im Stil Trail verschiedene Aufgaben und Hindernisse in vorgegebener Reihenfolge und verschiedenen Tempi absolviert werden. Dies können sein: Slalom um Stangen und Tonnen, Reiten über eine Brücke, Öffnen, Durchreiten und Schließen eines Tores, Rückwärtsrichten (z.B. Stangen-L), Sidepass oder Transportieren eines Gegenstandes. Der anschließende Speedtrail stellt hohe Anforderungen an Pferd und Reiter. Der Trailparcours wird, wie der Name schon sagt, auf Zeit geritten. Fehler an Hindernissen werden mit Zeitstrafen geahndet und gleichzeitig können Bonuspunkte gesammelt werden. Diese werden am Schluss des Rittes mit der Grundzeit verrechnet. 

 

Königsdisziplin: Rinderarbeit

 

Jeder Reiter separiert 1 Rind aus der Herde, das vor der Prüfung ausgelost wird, und zwar in 2 Durchgängen. Wie beim Team Penning wird das Rind von der Herde aussortiert und über die Grundlinie getrieben. Allerdings arbeitet der Reiter bei dieser Disziplin allein. Der Reiter hat 90 Sekunden Zeit, das Rind zu separieren und über die Grundlinie zu bringen. Das Rind muss dort 15 Sekunden bleiben. Bei der Bewertung kommt es nicht nur auf die benötigte Zeit an, sondern vielmehr auf ruhige und sichere Arbeit am Rind.

 

 

 

 

 

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